Verbrennungen: Rot steht für Gefahr


Vier von fünf schweren Verbrennungen passieren bei Freizeitaktivitäten wie Grillen und Kochen und bei Verkehrsunfällen. Abhängig von Dauer und Temperatur kann Hitze die Haut massiv schädigen. Verbrennungen werden in verschiedene Grade unterteilt: Verbrennungen 1. Grades betreffen die Epidermis, Verbrennungen 2. Grades schädigen die Haut bis in die Dermis hinein. Verbrennungen 3. Grades zerstören den gesamten Hautbereich, einschließlich Nerven und Gefäßen.

Verbrennungen nicht mit Hausmitteln behandeln

Eine Verbrennung bis zur Größe einer Handfläche sollte so schnell wie möglich, aber für höchstens 20 Minuten, mit Wasser gekühlt werden; das Wasser darf nicht kälter als 15 °C sein. Topfen, Joghurt und Öl gehören dagegen nicht auf verbrannte Haut. Ist die Haut so stark verbrannt, dass sich Blasen bilden, sollten Sie sofort medizinische Hilfe aufsuchen; erstrecken sich die Verbrennungen über einen großen Bereich, ist eine Fachklinik für Brandwunden möglicherweise die beste Option.

MEDIZINISCHEN RAT EINHOLEN

Ein Fall für den Arzt: Stichwunden – insbesondere wenn Fremdkörper eingedrungen sind –, Kratzer und Bisse von Tieren, großflächige Verbrennungen und stark blutende Wunden müssen von einem Arzt behandelt werden.